Sceadu 50 EV - Tagebuch
1. Juli 2007 - Der erste Flug
Nachdem der Spezialist der Welser Modellflugschule1) den Hubschrauber kurz kontrolliert hat, wurde der Sender eingestellt, getankt, der Motor gestartet und das Ding flog. Ich machte da weiter, wo ich mit dem T-Rex aufgehört habe - Mit dem Nasenschweben.
1) Die Welser Modellflugschule, bzw. den Link auf dieselbe gibt es leider nicht mehr (3/2009).

13. Juli 2007 - Nasenschweben
Ich kommen mit dem Sceadu ganz gut zurecht. Er ist wesentlich gutmütiger als mein T-Rex. Mir gelingen auch schon einige Rundflüge, die aber immer noch sehr "eckig" wirken.
4. August 2007 - Wieder mal einer Trainingsstunde
An dieser Stelle möchte ich einmal ein großes Lob an meinen Trainer Alois Janowetz loswerden. Nach nur acht Trainingsstunden habe ich es schon bis zum Rundflug gebracht. Jetzt macht das Helifliegen erst richtig Spaß.
18. August 2007 - Künstlerpause
Ein Motorradunfall hat mich leider außer Gefecht gesetzt. Zum F3C - Piloten wird es wohl noch eine Weile dauern
.
Semptember 2007 - Aufrüsten
Die Zwangspause durch meinen Motorradunfall nutzte ich, um meinen Sceadu aufzurüsten. Das Einstellen einer Gaskurve auf der MC-22s ist zwar sehr einfach, aber ich habe mich entschieden einen Drehzahlregler (Futaba GV-1) in den Sceadu einzubauen.
Auch fliegerisch habe ich wieder Fortschritte gemacht - Rundflug, Achten fliegen und auch Nasenschweben sind kein Problem mehr.
15. Oktober 2007 - Landung mit Nase zum Piloten
Heute habe ich auch diese Hürde geschafft. Außerdem habe ich mir ein Pylon gebastelt, welches ich mit den Kufen aufnehmen und wieder abstellen kann. Ist ganz schön kniffelig, denn durch den Bodeneffekt ist der Hubi in Bodennähe nicht ganz einfach auf Position zu halten. » Video.
Oktober 2008
Nach etwa 10 Galonen Sprit, die ich mit meinem Sceadu verflogen habe, sind nun auch U-Turns Loopings und Rollen kein Problem mehr. Nur das Rückenschweben macht mir noch Probleme. Einen neuen Motor (OS 50 SX-H RING HYPER) habe ich meinem Heli auch noch gegönnt.
3. Januar 2009 - Probleme mit dem Heck
Bei - 4° C habe ich die Winterflugpause unterbrochen. Dank einiger Übungseinheiten am Simulator war ich trotz klammer Fingern nicht aus der Übung. Dann, nach etwa 15 Minuten spielte mein Sceadu verrückt. Das Heck zuckte wie verrückt hin und her. Irgendwie gelang es mir jedoch, meinen Heli zu landen.
Die Ursache war das originale doppelseitige Klebeband des GY401. Die Schaumstoffschicht zwischen den Klebeflächen löste sich auf und der Gyro hatte keinen Halt mehr.
3. April 2009 - Winterpause war doch zu lange
Ließ meinen Sceadu bei doch etwas zu viel Wind und zu wenig Übung fliegen.
Folgende Teile mussten daran glauben: Hauptrotorblätter, Paddelstange, Hauptrotorwelle, Blattlagerwelle, Heckrohr und Heckrotorwelle.
Das heißt: "Teile bestellen und ab zum Flugsimulator"
10. April 2009 - Er fliegt wieder
Der letzte Crash hat mich wieder etwas vorsichtiger gemacht und ich übe zusätzlich wieder fleißig am Simulator. Mit 52 Jahren ist man halt nicht mehr der Jüngste und auch Reaktion muß trainiert werden.